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expat
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Beitrag von expat »

Als Vista raus kam, habe ich es mir in Pattaya auch mal und gleich Ultimate zugelegt und war auch ganz zufrieden. Heute nun erklärt mir mein Vista, dass es nicht mehr gültig sei. Ich hatte nämlich das motherboard austauschen müssen, weil meiner Meinung nach defekt. Danach funktionierte auch die Grafikkarte nicht mehr. Wie ich nun heute erfahren durfte, wird dieses Vista nicht mehr aktiviert, weil es nur für das eine motherboard zugelassen war. Als ich dann an meinen Laptop ging, da war der dann auch gleich deaktiviert, ließ sich aber übers Netz gleich wieder aktivieren. Eine feine Firma!
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.
Styx
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Re: Microsoft

Beitrag von Styx »

Auch meine Erfahrungen mit Produkten von Microsoft sind nicht die Besten. Dort versteht man es exzellent, Käufer, einmal in die Kundenfalle getappt, so richtig abhängig zu machen oder aber Investitionsverluste hinzunehmen. Mir waren und sind oligopole Marktszenarien suspekt und Mircosoft ist eines jener Unternehmen das - durch ihren marktwirtschaftlichen Sonderstatus - seine Position dazu nutzt um sich auf unanständige Art (technische Abhängigkeiten schaffen und den Wettbewerb auf mit allen, auch unlauteren, Mitteln beherrschen) mehr und mehr zu bereichern.

Styx
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expat
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Re: Microsoft

Beitrag von expat »

Schon zu Beginn haben die alles in Grund und Boden getreten, was ihnen im Weg war. Allerdings war das erste Windows, das ich kennen lernte - 3.1 - für mich eine Offenbarung gegenüber DOS oder DRDOS. Letzteres hatte schon ähnliche Ansätze und musste natürlich - erfolgreich - bekämpft werden. Der Hammer und dreckigste Coup war dann die doppelte Herausgabe desselben Systems unter verschiedenen Namen: Vista und Windows7.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.
Styx
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Re: Microsoft

Beitrag von Styx »

Ich verstehe schon, daß sich ein Unternehmen konzentriert um den Wettbewerb kümmert und sich dort auch mit Macht durchzusetzen versucht. Jegliche Schwäche hierbei schädigt das eigene Unternehmen.
Hat aber ein Unternehmen eine marktkontrollierende Position erreicht und sie nutzt diese nicht nur um den Wettbewerb unbedeutend zu halten sondern insbesondere um den Endkunden (ohne die Möglichkeit auf eine Alternative auszuweichen) abzuzocken, dann ist eine solche Position mit allen legalen Mitteln zu bekämpfen.
Grundsätzlich gilt für offene Märkte, daß ein freier Wettbewerb die Anstrengungen, in den Unternehmen, hinsichtlich Innovation, R&D, Qualität und Service forciert um den Kundennutzen an ihren Produkten zu verbessern.
Mircosoft hat über Jahre hinweg einige dieser Anstrengungen ignoriert oder sinnentfremdet verfolgt - sich quasi selbstgefällig innoviert und die Ergebnisse hieraus seinen Kunden sehr teuer aufgedrückt.
Mircosoft - ein noch recht junges Unternehmen, (bis in die jüngste Vergangenheit sicherlich auch) ein sehr erfolgreiches Unternehmen und last but not least ein sehr reiches Unternehmen - doch hat man dort vergessen, daß man dies einzig den Kunden verdankt und verlernt, daß Kunden niemals vergessen wenn man mit ihnen auf unfaire Weise gegenübergetreten ist.
Expat, ist dem ...
expat hat geschrieben:...Coup war dann die doppelte Herausgabe desselben Systems unter verschiedenen Namen: Vista und Windows7.
...wirklich so? (Ich arbeite mit Vista Professional und kenne Windows7 nicht.)
Wenn dem jedoch so wäre, dann könnten qualitative Mängel des einen Systems die Herausgabe eines neuen, von Fehlern bereinigten und stabileren Systems forciert haben - wobei beide Systeme auch auf einer identischen und störungsfreien Plattform basieren könnten.
Alleine die Herausgabe zweier Systeme vermag ich noch nicht als negative Unternehmensaktion bewerten - vielmehr dürfte es den Markt (und damit die Kunden) irritiert haben - inwieweit nachhaltig, wird sich zeigen wenn Microsoft sein nächstes, innovatives Betriebssystem seinen globalen Kunden präsentieren wird. Es wird Kaufzurückhaltungen geben die Microsoft auf ihre "bösen" Taten der Vergangenheit erinnern. Die Unternehmensreaktion hierauf könnte für Microsoft letzendlich sogar zur überlebenswichtigen Frage mutieren.

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Re: Microsoft

Beitrag von expat »

Styx hat geschrieben: Expat, ist dem ...
expat hat geschrieben:...Coup war dann die doppelte Herausgabe desselben Systems unter verschiedenen Namen: Vista und Windows7.
...wirklich so? (Ich arbeite mit Vista Professional und kenne Windows7 nicht.)

Vista war noch nicht lange auf dem Markt, da wurde es von Microsoft selbst schlecht gemacht und auf das folgende Windows7 verwiesen, das viel besser werden sollte. Da ich beide Systeme kenne, weiß ich nicht, was eigentlich besser geworden ist, außer dass eingiges nicht mehr geht.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.
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Re: Microsoft

Beitrag von expat »

Da ich ja nun gezwungn war, ein weiters Betriebssystem zu kaufen, legte ich mir also Windows 7 Ultimate zu. Nur dann darf ich mir die deutschen und andere Sprachpakete nachladen. (Primitive Geldschneiderei). Auch nur dann darf man sich an einer weiteren grenzwertigen Vergünstigung erfreuen, die es schon lange gibt, hier nun aber als etwas ganz Besonderes verkauft oder verschenkt wird, falls man eben die höherwertigen Produkte wählt. (Auch hier wieder billige Geldschneiderei). Es handelt sich um das Produkt XP Modus, dessen ich mich schon seit Jahren erfreue und das es kostenlos gab und gibt: Microsoft Virtual Machine. Damit habe ich mir schon lange eine virtuelle Umgebung gebastelt, in der DOS, Windows 3.1, Windows 98, Windows XP und Windows 7 laufen. Letzeres aber ohne Lizenz, also ungültig. Dafür müsste ich nämlich wieder eine neue kaufen. Geldschneiderei.
Wie klappte das denn nun mit dem wunderbaren XP Modus. Ich musste es natürlich probieren. Also die neue Version des alten Programms sowie eine virtuelle XP-Installation herungeladenn nach Prüfung der Berechtigung. Zunächst lief die Maschine nicht an. Immerhin gab es eine Fehlermeldung. Darin war Microsoft ja schon immer groß. Also nochmal die virtuelle Maschine runtergeladen. Jetzt sagte mir das System, passt nicht für mein Windows. Also alles deinstalliert und nochmal hochgeladen und istalliert. Aber denkste: obwohl ich genau für Windows 7, 32bit die Software gewählt hatte, die ja vordem akzeptiert worden war, schien es für mein Windows wiederum falsch zu sei. Also alles deinstallieren. Denkste wiederum. Deinstalltion stand nicht zur Verfügung. Na ja , dann eben löschen. Geht auch nicht. Nun denn, dann also wieder UBUNTU installieren, damit man den Dreck von da aus los wird. Etikettenschwindel, wohin man mittlerweile bei dieser Firma schaut.
Jetzt kännte man mit großer Berechtigung fragen: "Wieso bleibst du nicht ganz bei Linux?" Die Antwort ist: Weil ich mit der Nvidia Hardware und Software manchmal 3D sehen will. Und natürlich habe ich mich an die vielen Macken und Vorteile gewöhnt, die mir Windows dennoch bietet.
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Re: Microsoft

Beitrag von expat »

Ich muss mich mehr um UBUNTU kümmern. In der Tat wird Windows immer hinterhältiger und dreckiger. Ein Linux braucht man schon deshalb, um zu löschen, woran Windows wie Pech und Schwefel festklebt. So was habe ich in noch nie erlebt, was diese Bande von Microsoft mir da zugemutet hat. Schon beim Installieren wurde mir erklärt, dass alle Dateien auf Laufwerk C: zu liegen haben, auch zum Beispiel meine Programme und eigenen Dateien, die seit 15 Jahren auf Laufwerk E zu finden sind. Und so soll das auch bleiben. Auf ganz hinterhältige und widerliche Weise kommt man plötzlich nach der Neuinstallation nicht mehr an die eigenen Daten heran und muss sich das in unendklicher Mühe alles wieder zurück erwerben. Man ist ja kein Informatiker. Von Windows 95 auf XP war das ein Klacks und von XP auf Vista ebenso. Nun haben sich die Hirnis in USA ausgedacht, wie ihr von Beginn an unsicheres System sicher gemacht werden kann: Indem man es kaum noch benutzen kann. Ich habe den ganz sicheren Eindruck, dass die da den Überblick verloren haben. Eine Unzahl von Millionären werkelt seit Jahren daran, aus dem einst hübschen Windows 95 ein System zu machen, das unangreifbar ist. Dazu müsste aber ein ganz neues Betriebssystem erdacht werden und nicht dieser unbrauchbare Mist, an dem hunderte Millionöre basteln, jeder an seinem Platz, aber ohne Durchblick über das Ganze. So mein Eindruck.
Einer Legende nach sollten die Schweizer Bürger einen Hut des Diktators Gessler so grüßen als sei er es selbst. Schiller machte aus dem Stoff sein Drama "Wilhelm Tell". Eine solche Funktion hat der Erlass, der freien Bürgern ohne sinnvollen Grund einen Maulkorb anlegt, der nach Expertenmeinungen ihre Gesundheit schädigt.
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